Suchet das Gute und nicht das Böse, auf dass ihr lebet; dann wird der HERR mit euch sein, wie ihr sagt! Hasset das Böse und liebet das Gute... (Amos, 5:13, 14)
Die Bücher, die Gott Seinen Dienern als Führer auf dem rechten Weg sandte beschreiben ein Gesellschaftsmodell, das sich auf Liebe, Frieden, Toleranz und Gerechtigkeit stützt. Gott teilt in der Sure al-Ma'ida mit, dass die Thora, die den Juden herabgesandt wurde, ein Wegweiser für die Menschen ist:
Siehe, Wir haben die Thora hinabgesandt, in der sich eine Rechtleitung und ein Licht befinden, mit der die gottergebenen Propheten die Juden richteten; so auch die Rabbiner und (Schrift-) Gelehrten nach dem, was vom Buche Gottes ihrer Hut anvertraut war und was sie bezeugten... (Sure 5:44 - al-Ma'ida)
Ein Teil dieser göttlichen Befehle der Thora findet sich auch im Alten Testament. Auch dieses verbietet den Menschen, Schlechtes zu tun und gebietet, sich von Grausamkeit, Diebstahl, Bestechung, Betrug und Ungerechtigkeit fern zu halten und leitet die Meneschen zu guter Moral. Schließlich teilt Gott in der Sure al-A'raf folgendes mit:
Er sprach: "O Moses! Siehe, durch meine Botschaft und meine Zwiesprache habe Ich dich vor allen Menschen erwählt. So nimm, was Ich dir gegeben habe und sei einer der Dankbaren." Und Wir schrieben für ihn auf die Tafeln eine Ermahnung und Erklärung für alle Dinge. "So halte daran mit aller Kraft fest. Und befiehl deinem Volke, am Besten daran festzuhalten." Bald werde Ich euch die Wohnung der Frevler zeigen. (Sure 7:144, 145 - al-A'raf)
Das Heilige Buch der Kinder Israels beschreibt in zahlreichen Abschnitten in allen Einzelheiten die gute Moral und gibt unterschiedliche Beispiele an. In vielen anderen Abschnitten finden sich Äußerungen, die Gewalt und Grausamkeit bedauern und gewaltsam Auftretende verdammen.
GEWALT UND GRAUSAMKEIT SIND VERBOTEN
Im Alten Testament ist ausführlich die Vergeltung beschrieben, die Menschen erwartet die Schlechtes tun oder die unter Menschen Schlechtes zu verbreiten wünschen; ebenso werden die Menschen davor gewarnt, einen solchen Weg einzuschlagen. Wütend sein, den Menschen Schaden zufügen, diese vom rechten Weg abbringen, Blut vergießen und mit jemandem zu debattieren werden als Verhaltensweisen geschildert, die Gott nicht gefallen und die verboten sind. Gott verdammt aufs Heftigste diejenigen, die Gewalttätern und Tyrannen folgen und teilt mit, dass diese Personen niemals Rettung erfahren werden. Einige Ausführungen des Alten Testaments lauten folgendermaßen:
Die Brüder Simeon und Levi, Mordwerkzeuge sind ihre Messer! Meine Seele komme nicht in ihren Kreis und meine Ehre vereine sich nicht mit ihrer Versammlung! Denn in ihrem Zorn haben sie Männer gemordet und in ihrer Willkür Ochsen verstümmelt. Verflucht sei ihr Zorn, weil er so heftig, und ihr Grimm, weil er so hartnäckig ist!.. (Genesis, 49:5-7)
Aber die Gottlosen sind wie das aufgeregte Meer, welches nicht ruhig sein kann, dessen Wellen Kot und Unrat auswerfen. Keinen Frieden, spricht mein Gott, gibt es für die Gottlosen! (Isaiah, 57:20, 21)Höret, ihr Kinder Israel, des HERRN Wort! …denn es ist keine Treue, keine Liebe, keine Erkenntnis Gottes im Lande; sondern Gotteslästern, Lügen, Morden, Stehlen und Ehebrechen hat überhandgenommen und eine Blutschuld kommt nach der andern. Darum wird das Land jämmerlich stehen, und allen Einwohnern wird's übel gehen; denn es werden auch die Tiere auf dem Felde und die Vögel unter dem Himmel und die Fische im Meer weggerafft werden. Doch man darf nicht schelten noch jemand strafen; denn dein Volk ist wie die, so den Priester schelten. (Hosea, 4:1-4)
Gilead ist eine Stadt von Übeltätern, voller Blutspuren; gleich lauernden Straßenräubern ist die Bande der Priester: am Wege nach Sichem morden sie; ja, Schandtaten haben sie begangen! (Hosea, 6:8, 9)
Ein barmherziger Mensch tut seiner eigenen Seele wohl; ein Grausamer aber schädigt sein eigenes Fleisch… So gewiß die Gerechtigkeit zum Leben führt, so sicher die Jagd nach dem Bösen zum Tod… Die Hand darauf! Der Böse bleibt nicht unbestraft; aber der Same der Gerechten wird errettet. (Sprüche, 11:17-21)
Ein Nichtsnutz gräbt Unglücksgruben, und auf seinen Lippen brennt es wie Feuer. Ein verdrehter Mann richtet Hader an, und ein Ohrenbläser trennt vertraute Freunde. Ein frecher Mensch überredet seinen Nächsten und führt ihn einen Weg, der nicht gut ist… Besser ein Langmütiger als ein Starker… (Sprüche, 16:27-32)
Der HERR ist fern von den Gottlosen… (Sprüche, 15:29)
Im Alten Testament sind die Ungerechtigkeiten ausführlich dargestellt, die diejenigen begehen, die den Menschen Böses wollen, die grausam, tyrannisch und niederträchtig sind und es wird mitgeteilt, dass sie auf jeden Fall ihr Entgelt für ihre Taten erhalten werden. Aber es wird auch mitgeteilt, dass sie noch als gute Menschen anerkannt werden, falls sie von ihrem Tun ablassen, bereuen und sich der Religion Gottes anpassen. Diesbezügliche Aussagen sind die Folgenden:
Dennoch sagt ihr: "Der Weg des HERRN ist nicht richtig!" So höret doch, ihr vom Hause Israel: Mein Weg sollte nicht richtig sein? Sind nicht eure Wege unrichtig? Wenn der Gerechte sich von seiner Gerechtigkeit abwendet und Unrecht tut, so soll er sterben deswegen; um der Missetat willen, die er getan hat, muß er sterben. Wenn aber der Gottlose sich abwendet von seiner Gottlosigkeit, die er begangen hat, und tut, was recht und billig ist, so wird er seine Seele am Leben erhalten. Weil er es eingesehen und sich abgewendet hat von allen seinen Übertretungen, die er verübt hat, soll er gewiß leben und nicht sterben. Aber das Haus Israel spricht: Der Weg des Herrn ist nicht richtig! Sollten Meine Wege nicht richtig sein, Haus Israel? Sind nicht eure Wege unrichtig? Darum will Ich einen jeden von euch nach seinen Wegen richten, Haus Israel! spricht Gott, der HERR. Kehret um und laßt ab von allen euren Übertretungen, so wird euch die Missetat nicht zum Fall gereichen! Werfet alle eure Übertretungen, mit denen ihr übertreten habt, von euch ab und schaffet euch ein neues Herz und einen neuen Geist! Denn warum wollt ihr sterben, ihr vom Hause Israel? Denn Ich habe kein Verlangen nach dem Tode des Sterbenden, spricht Gott, der HERR. So kehret denn um, und ihr sollt leben! (Ezekiel, 18:25-32)… So spricht der HERR: Sehet, Ich bereite Unglück wider euch und nehme Mir gegen euch etwas vor. Darum kehret um, ein jeder von seinem bösen Weg, und bessert eure Wege und eure Taten! Aber sie sagen: "Daraus wird nichts, denn nach unsern Ratschlägen wollen wir wandeln und wollen ein jeder nach der Verstocktheit seines bösen Herzens handeln!" (Jeremiah, 18:11, 12)
... Seid nicht wie eure Väter, denen die frühern Propheten gepredigt und gesagt haben: So spricht der HERR der Heerscharen: Kehret doch um von euren bösen Wegen und von euren schlimmen Taten! Sie hörten aber nicht und achteten nicht auf Mich, spricht der HERR. (Zechariah, 1:4)
ES IST VERBOTEN DEN MENSCHEN ZU SCHADEN
Im Alten Testament finden sich zahlreiche Befehle bezüglich der Menschen, die Schaden anrichten, morden, ungerecht regieren und anderes Unrecht tun.
Du sollst nicht töten! Du sollst nicht ehebrechen! Du sollst nicht stehlen! Du sollst kein falsches Zeugnis reden wider deinen Nächsten! Laß dich nicht gelüsten deines Nächsten Hauses! … (Exodus, 20:13-17)
Ihr sollt nicht unrecht handeln im Gericht, und sollst nicht… den Großen ehren; sondern du sollst deinen Nächsten recht richten. 16Du sollst kein Verleumder sein unter deinem Volk. Du sollst auch nicht stehen wider deines Nächsten Blut; denn ich bin der HERR. 17Du sollst deinen Bruder nicht hassen in deinem Herzen, sondern du sollst deinen Nächsten zurechtweisen, auf dass du nicht seineshalben Schuld tragen müssest. Du sollst nicht rachgierig sein noch Zorn halten gegen die Kinder deines Volks. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst; denn ich bin der HERR. (Leviticus, 19:15-18)
Dass nicht mitten in deinem Lande, das der HERR, dein Gott, dir zum Erbe gibt, unschuldiges Blut vergossen werde und Blut auf dich komme. (Deuteronomium, 19:10)
Errette die, so man töten will; und entzieh dich nicht von denen, die man würgen will. Sprichst du: "Siehe, wir verstehen's nicht!" meinst du nicht, der die Herzen wägt, merkt es, und der auf deine Seele achthat, kennt es ...? (Sprüche, 24:11, 12)
 | Er hat auf dich das Buch in Wahrheit herabgesandt, bestätigend, was ihm vorausging. Und Er sandte hinab die Thora und das Evangelium - (schon) zuvor - als eine Rechtleitung für die Menschen; und Er sandte ihnen (dem Maßstab zur) Unterscheidung. Diejenigen, welche Gottes offenbarte Botschaft verleugnen, erwartet strenge Strafe. Und Gott ist der Erhabene, der Herr der Vergeltung. (Sure 3:3, 4 – Al-‘Imran) |
ES WURDE BEFOHLEN, GUTES ZU TUN

In der Thora gibt es zahlreiche Stellen, die die Verbreitung von Brüderlichkeit unter den Menschen ebenso befehlen wie Liebe, Opferbereitschaft und Bescheidenheit. Juden wurden ebenso wie Muslimen und Christen befohlen, Gutes zu tun, nicht vom rechten Weg abzuweichen, ausgeglichen und sanftmütig, tolerant und verzeihend zu sein. Es folgen einige dieser Empfehlungen:
Sie hassen den, der im Tore Recht spricht, und verabscheuen den, der aufrichtig redet. Darum, weil ihr den Geringen niedertretet und Getreideabgaben von ihm erhebet, sollt ihr die Häuser, die ihr aus Quadersteinen gebaut habt, nicht bewohnen… Denn Ich weiß, dass eurer Übertretungen viele und dass eure Sünden zahlreich sind, dass ihr den Gerechten dränget, Bestechung annehmet und die Armen im Tor unterdrücket! Darum muß der Kluge zu dieser Zeit schweigen; denn es ist böse Zeit. Suchet das Gute und nicht das Böse, auf dass ihr lebet; dann wird der HERR mit euch sein, wie ihr sagt! Hasset das Böse und liebet das Gute und gebet dem Recht seinen Platz im Tor… (Amos, 5:10-15)
DIE MENSCHEN WERDEN ZU GUTER MORAL EINGELADEN
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| Juden sind ebenso wie Muslime und Christen verpflichtet, den Menschen mit Anmut zu begegnen und Gutes zu tun. |
Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott. (Micah, 6:8)
Wie lange wollt ihr unrecht richten und die Person der Gottlosen vorziehen? (Sela.) Schaffet Recht dem Armen und dem Waisen und helfet dem Elenden und Dürftigen zum Recht. Errettet den Geringen und Armen und erlöset ihn aus der Gottlosen Gewalt. (Psalmen, 82:2-4)
Die Redlichen leitet ihre Unschuld; aber ihre Verkehrtheit richtet die Abtrünnigen zugrunde. Reichtum hilft nicht am Tage des Zorns; aber Gerechtigkeit errettet vom Tod. Die Gerechtigkeit des Frommen ebnet seinen Weg; den Gottlosen aber bringt seine eigene Schuld zu Fall. Die Gerechtigkeit der Redlichen rettet sie; aber die Hinterlistigen fangen sich durch ihre eigene Gier. (Sprüche, 11:3-6)
Das Verlangen der Gerechten ist immer gut; die Hoffnung der Gottlosen lauter Übermut! (Sprüche, 11:23)
Wer eifrig das Gute sucht, ist auf sein Glück bedacht; wer aber nach Bösem trachtet, dem wird es begegnen. (Sprüche, 11:27)
Der Gottlosen Weg ist dem HERRN ein Greuel; wer aber der Gerechtigkeit nachjagt, den hat Er lieb. (Sprüche, 15:9)
Durch Gnade und Wahrheit wird Schuld gesühnt, und durch die Furcht des HERRN weicht man vom Bösen. Wenn jemandes Wege dem HERRN wohlgefallen, so macht Er auch seine Feinde mit ihm zufrieden. Besser wenig mit Gerechtigkeit, als ein großes Einkommen mit Unrecht. (Sprüche, 6:6-8)
Der Frommen Weg meidet das Arge... (Sprüche, 16:17)
Folge nicht bösen Leuten und wünsche nicht, bei ihnen zu sein; denn ihr Herz trachte nach Schaden, und ihre Lippen raten zu Unglück. (Sprüche, 24:1, 2)
Laure nicht als Gottloser auf das Haus des Gerechten; verstöre seine Ruhe nicht. Denn ein Gerechter fällt siebenmal und steht wieder auf; aber die Gottlosen versinken im Unglück. Freue dich des Falles deines Feindes nicht, und dein Herz sei nicht froh über seinem Unglück; der HERR möchte es sehen… Erzürne dich nicht über die Bösen und eifere nicht über die Gottlosen. Denn der Böse hat nichts zu hoffen… (Sprüche, 24:15-20)
 | Ob ihr Gutes zeigt oder verbergt oder Böses vergebt, siehe, Gott ist nachsichtig und mächtig. (Sure 4:149 – an-Nisa) |
ES WURDE BEFOHLEN, FRIEDLIEBEND ZU SEIN
Ebenso wie den Muslimen wurde auch den Juden befohlen, Krieg zu verhindern und zuallererst auf die Sicherstellung des Friedens zu achten. In dem
Die christliche Moral genannten Buch ist erklärt, wie sich ein Christ entsprechend dem Alten Testament zu verhalten hat."
xxiv So wurde verboten, schutzlosen Kindern während eines Krieges Schaden zuzufügen.
Da er nun seines Königreiches mächtig ward, schlug er seine Knechte, die seinen Vater, den König geschlagen hatten. Aber die Kinder der Totschläger tötete er nicht, wie es denn geschrieben steht im Gesetzbuch Moses', da der HERR geboten hat und gesagt: Die Väter sollen nicht um der Kinder willen sterben, und die Kinder sollen nicht um der Väter willen sterben... (Zweites Buch der Könige, 14:5, 6)
 | Juden, Christen und Muslime, die die von Gott befohlene Moral leben, können ihr Leben in Frieden und Sicherheit verbringen. |
EIN UMFELD, DAS ENTSPRECHEND DEM ALTEN TESTAMENT
VON RELIGIÖSER MORAL BEHERRSCHT WIRD
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| Und siehe, unter den Leuten der Schrift gibt es welche, die an Gott glauben und an das, was zu euch hinabgesandt wurde und was zu ihnen hinabgesandt wurde. Sie sind demütig vor Gott und verkaufen die Zeichen Gottes nicht für einen winzigen Preis. Ihr Lohn ist bei ihrem Herrn... (Sure 3:199 – Al-‘Imran) |
Ebenso wie der Islam bietet auch das Judentum den Menschen das Modell einer beispielhaften Gesellschaft. Die schönsten Beispiele hierfür sind die Botschafter, die Gott den Menschen als Führer schickte, der Glaube an Gott, die gute Moral und die Sorgfalt, mit der die Verse Gottes praktiziert werden. Aus diesem Grund müssen die Gläubigen zuerst die Moral der Propheten für sich selbst als Beispiel nehmen und sich bemühen, ein Leben wie diese zu führen. Alle Besonderheiten der guten Moral, die die religiöse Moral für die Menschen gewann, verbreiten sich unter den Menschen und führen zu einer Welt, die dem Paradies gleicht. In einer solchen Gesellschaft verschwinden die Übel von Terror und Anarchie. Denn die Gläubigen, die sich vor Gott fürchten, schrecken wegen der Sorgfalt, die sie Seinen Befehlen gegenüber empfinden, vor jeder Art Ungehorsam zurück und füllen die Welt mit friedvollen, toleranten, ausgeglichenen und verständnisvollen Menschen. Im Alten Testament wird anhand von Beispielen beschrieben, wie ein von der religiösen Moral beherrschtes Leben sein wird. Im folgenden einige dieser Beispiele:
Und das Recht wird in der Wüste wohnen und Gerechtigkeit auf dem Acker hausen, und der Gerechtigkeit Frucht wird Friede sein, und der Gerechtigkeit Nutzen wird ewige Stille und Sicherheit sein, dass mein Volk in Häusern des Friedens wohnen wird, in sicheren Wohnungen und in stolzer Ruhe. (Isaiah, 32:16-18)
Aber die Wüste und Einöde wird lustig sein, und das dürre Land wird fröhlich stehen und wird blühen wie die Lilien. Sie wird blühen und fröhlich stehen in aller Lust und Freude… Sie sehen die Herrlichkeit des HERRN, den Schmuck unseres Gottes. Stärkt die müden Hände und erquickt die strauchelnden Kniee! Saget den verzagten Herzen: Seid getrost, fürchtet euch nicht!... Alsdann werden der Blinden Augen aufgetan werden, und der Tauben Ohren geöffnet werden; alsdann werden die Lahmen springen wie ein Hirsch, und der Stummen Zunge wird Lob sagen. Denn es werden Wasser in der Wüste hin und wieder fließen und Ströme im dürren Lande. (Isaiah, 35:1-6)
Wer in Gerechtigkeit wandelt und redet, was recht ist; wer Unrecht haßt samt dem Geiz und seine Hände abzieht, dass er nicht Geschenke nehme; wer seine Ohren zustopft, dass er nicht Blutschulden höre, und seine Augen zuhält, dass er nichts Arges sehe: der wird in der Höhe wohnen, und Felsen werden seine Feste und Schutz sein. Sein Brot wird ihm gegeben, sein Wasser hat er gewiß. (Isaiah, 33:15, 16)
Das ist aber ein Fasten, das Ich erwähle: Laß los, welche du mit Unrecht gebunden hast; laß ledig, welche du beschwerst; gib frei, welche du drängst; reiß weg allerlei Last; brich dem Hungrigen dein Brot, und die, so im Elend sind, führe ins Haus; so du einen nackt siehst, so kleide ihn, und entzieh dich nicht von deinem Fleisch. Alsdann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte, und deine Besserung wird schnell wachsen, und deine Gerechtigkeit wird vor dir hergehen, und die Herrlichkeit des HERRN wird dich zu Sich nehmen. Dann wirst du rufen, so wird dir der HERR antworten; wenn du wirst schreien, wird Er sagen: Siehe, hier bin Ich. So du niemand bei dir beschweren wirst noch mit dem Fingern zeigen noch übel redden und wirst den Hungrigen lassen finden dein Herz und die elende Seele sättigen: so wird dein Licht in der Finsternis aufgehen, und dein Dunkel wird sein wie der Mittag. (Isaiah, 58:6-10)
Siehe, die da glauben, auch die Juden und die Christen und die Sabäer - wer immer an Gott glaubt und an den Jüngsten Tag und das Rechte tut, die haben ihren Lohn bei ihrem Herrn. Keine Furcht kommt über sie, und sie werden nicht traurig sein. (Sure 2:62 – al-Baqara)